Wie ich dazu kam...
Ich durfte früh in meinem Leben eine gute Erfahrung machen mit Therapie: Bei Agathe Israel. Sie hatte den Mut, in ihrer kleinen Klinik in Ostberlin auf Medikamente weitgehend zu verzichten.
Dort hab ich erlebt wie es ist, wenn ich ernst genommen werde. Begann mir selbst zu vertrauen: meinen Gefühlen, Impulsen... den Wahrheiten meines Körpers. Die Veränderungen die das zuwege brachte, haben mich tief beeindruckt. Ich beschloß Therapie zu meinem Beruf zu machen.
Mein Anliegen
Ich möchte daß Räume entstehen, in gegenseitiger Achtung. Die wir gemeinsam befreien von "bewertet werden". Von Manipulation, Schubladen und jeder anderen Form von Gewalt.
Wo der Mut wächst, uns zu zeigen mit dem was uns bewegt. ("Step by step", wie meine Nachbarin Inge gern sagt, mit ihren bald 89 Lenzen!)
... sich was richten kann, in uns und in dem was da zwischen uns ist.
Denn ich glaube: wenn es sich im Kleinen ordnet, selbstbestimmt, von innen heraus.... dann wird auch das große Ganze heile.
Haltung und Werkzeuge
Nur was wir annehmen, kann sich wandeln. Ein Grundgesetz der Seele. 🙂
Lösungsorientiert heißt: Ich bin sicher, Sie wissen in Ihrem Leben besser Bescheid als ich. Darum geb ich keine Ratschläge. Ich versuche sozusagen nur den Zugang wieder frei zu machen, zu Ihrer Fähigkeit selbst die passende Lösung zu finden.
EMDR ist mein liebstes Werkzeug geworden - besonders für den Umgang mit Traumata.
Von der systemischen Therapie hab ich gelernt, das GANZE mit zu betrachten. Das wo wir herkommen, das Gefüge, das Drumrum.
Und Bio-Energetik (nach Wilhelm Reich) hört auf die Wahrheit unseres Körpers. Eine Anspannung im Körper kann zum Beispiel ein zurückgehaltener Impuls sein, sich zu wehren oder weg zu laufen. Wenn wir ihr Raum geben, die Bewegung sich abreagieren lassen - entdecken wir manchmal ganze Geschichten!
Was Gewaltfreie Kommunikation (gfk) mir bringt...
Diese Art der Verständigung befreit mich vom sinnlos Streiten. Von Ärger und von Selbst-Unterdrückung.
Ich kann meine Wut spüren und vollständig ausdrücken - ohne jemandem die Schuld zu geben. Mir selbst und anderen verzeihen - ohne was unter den Teppich zu kehren!
Verstehe, was andere brauchen - selbst wenn es sich zum Beispiel hinter Vorwürfen oder Rückzug verbirgt.
Wenn es mir gelingt, mich von einer fixen Idee zu lösen und statt dessen auf ALLE meine Bedürfnisse zu achten, findet sich leicht eine Lösung mit der ich wirklich zufrieden bin.
Fühle mich "echter" und verbundener.
Bin tief dankbar. Und glücklich, wenn ich etwas von diesem Reichtum teilen darf. 🙂